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die Lok-Renovierung an:                            

Spendenkonto Förderverein Denkmal-Lok e.V.

         IBAN: DE16 4005 0150 0008 0050 84

        Sparkasse Münsterland-Ost


Termine:         

         

13.01.2019  Neujahrsempfang mit der Türmerin 
                    von St. Lamberti

                    ab 11.00 Uhr im Museum am
                    Lokdenkmal, Erbdrostenweg

 

 

 

04.03.2019  ROSENMONTAGSUMZUG IN MÜNSTER
                    
ab 12.11 Uhr 

 

05.03.2019  Buntes Karnevalstreiben mit

                    PROKLAMATION des Veilchen-
                    Dienstags-Prinzen

                    von Gremmendorf

                    ab  9.00 Uhr im Friedenskrug

 

 

01.05.2019 Maifest ab 11 Uhr  für Groß und Klein

                     mit viele Attraktionen

                     am Eisenbahnmuseum,

                     Erdrostenweg

30.05.2019  Vatertagsfest ab 11 Uhr

                    am Eisenbahnmuseum

                    Für Musik und leibliches Wohl

                    wird gesorgt

 

 

 


 
Pngelanton-Lied

Geschichte der K.-G. Pängelanton e.V.

Im Jahre 1903 eröffnete die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) die Strecke Münster - Lippstadt. Zu dieser Zeit hieß das Gebiet, auf dem die heutige Denkmal-Lok steht noch Bauerschaft Delstrup. Als die WLE ihre erste Haltestelle an der Ecke Erbdrostenweg/Albersloher Weg in Betrieb nahm nannte sie diese, in Ahnlehnung an den in der Nähe liegenden Hof "Gremme" Gremmendorf. Dieser Name findet sich auch schon in älteren Karten von Münster, aber erst mit Inbetriebnahme der Bahnstrecke setzte sich dieser Name durch. "Pängelanton" ist die volkstümliche Bezeichnung für die Dampfzüge der WLE, die seit 1903 auf dieser Strecke durch Gremmendorf rumpelten und an Bahnübergängen durch ein laut vernehmbares Bimmeln (plattdeutsch: "pängeln") ihre Durchfahrt ankündigten.

 

1905 wurde als zweites Haus in Gremmendorf die Gaststätte "Heuckmann" am Gremmendorfer Weg erbaut, und die Haltestelle der WLE nach hier verlegt. Das heutige Vereinslokal der K.-G. - Pängelanton kann also auch schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sicherlich werden die wenigsten Gremmendorfer "Ihren Stadtteil" auf dem zeitgenössischem Photo wieder- erkennen.

 

Nachdem die Laienspieler des plattdeutschen Theaterstücks "De Pängelanton" 1932 so erfolgreich ihren Stadtteil Gremmendorf "verkauft" hatten, wollten sie natürlich zünftig feiern. Wie es der Zufall - oder die Jahreszeit - so wollte, fiel diese Feierei genau in die Karnevalszeit 1932/33. Daher startete man unter dem Motto "Alltied unwies, un' von Dage ers' recht" ein zünftiges Karnevalsfest, das als Gründungsveranstaltung der späteren Karnevalsgesellschaft gelten kann.

 

Schon 1934 beteiligte sich die Truppe mit einem eigenen Karnevalswagen am Rosenmontagszug unter dem Titel "Gremmendorfer Moralin-Tinte", einem riesigen Tintenfaß, von Pferden gezogen und mit vielen Aktiven drumherum. Seither sind wir bei jedem Rosenmontagsumzug und auch sonst im münsterischen Karneval immer an erster Stelle dabei. Unsere Rosenmontagswagen waren immer eine Augenweide und zierten oftmals die Titelseiten der Lokalpresse.

 

Damit nicht genug. "Jovel & Schofel" und die "Funkengarde" vertreten unsere Farben seit Jahren im ganzen Münsterland, sehr werbewirksam auch im Fernsehen. Wir sind wie man sieht, unter den inzwischen 33 Karnevalsgesellschaften in Münster nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der renommiertesten.

 

Seit 1932 wird bisher alljährlich ein Volksstück in plattdeutscher Sprache zur Aufführung gebracht. Die Laienspielschar ist unter der Bezeichnung "Niederdeutsche Heimatbühne der KG Pängelanton" weit über Münsters Grenzen hinaus bekannt.

Geschichte der K.-G. Pängelanton e.V.
Geschichte der K.-G. Pängelanton e.V.
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